Reha nach Achillessehnen-Naht — gehfähig, lauffähig, sportfähig.
Nach offener oder minimal-invasiver Achillessehnen-Naht folgt ein strukturierter, mehrmonatiger Reha-Pfad. Wir arbeiten mit funktioneller Schiene, dosierter Belastungs-Steigerung und objektiver Verlaufskontrolle — bis du wieder läufst und springst.
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Typische Beschwerden, die wir behandeln.
Akute Achillessehnen-Ruptur
Operativ oder konservativ versorgt
Chronische Ruptur
Mehr als 4 Wochen alt · Naht komplexer
Re-Ruptur
Längere Reha · vorsichtigere Steigerung
Mit Sehnen-Plastik
Plantaris- oder FHL-Transfer
Das ist eine Auswahl, keine vollständige Liste — bei anderen Beschwerden in diesem Bereich sind wir genauso für dich da. Im Erstbefund klären wir, was dahintersteckt.
Behandlungsablauf
Vier Phasen. Klare Meilensteine.
Schutz-Phase
Wo 0–6: Walker-Stiefel mit Keilen, Teilbelastung schmerzadaptiert, schmerzfreie Beweglichkeit.
Belastungs-Aufbau
Wo 6–12: Übergang zur Vollbelastung, beidbeiniges Wadenheben, leichte Cardio-Belastung.
Kraftaufbau
Mo 3–6: Einbeiniges Wadenheben mit Zusatzlast, beginnender Lauf-Aufbau auf weichen Untergrund.
Return-to-Sport
Mo 6–9: Gehfähig, lauffähig, sportfähig — mit Sprung-Tests und objektiven Daten.
Was nach einer Achillessehnen-OP anders ist
Eine genähte Achillessehne muss biologisch einheilen — das dauert mehrere Wochen, und in dieser Zeit gelten klare Belastungs-Grenzen. Der Walker-Stiefel ist nicht „bequemer Tragefehler», sondern aktive Schutz-Massnahme. Was wir in dieser Phase tun: Beweglichkeit im schmerzfreien Range erhalten, die nicht-operierte Seite trainieren, Kraft im Hüft- und Knie-Bereich aufbauen, damit die Achilles entlastet bleibt. Verkürzung dieser Phase ist der schnellste Weg zur Re-Ruptur.
Protokoll der operierenden Klinik gilt
Wir arbeiten regelmässig mit Fuss-/Sprunggelenks-Chirurg:innen der Region und setzen das jeweilige Nachbehandlungs-Protokoll 1:1 um. Unterschiede zwischen offener Naht, minimal-invasiver Versorgung und Sehnen-Plastik sind klar — wir richten uns nach dem konkreten Eingriff.
Was MTT bei uns anders macht
MTT findet bei uns nicht im Hinterzimmer statt, sondern im Hauptbereich unseres Sport-Performance-Centers — mit den Geräten, mit denen auch Profis trainieren. Für die Achilles-OP-Reha bedeutet das dosiertes Wadenheben mit Zusatzlast, isokinetische Kraftdiagnostik in Plantar- und Dorsalflexion, Sprung-Tests auf Force-Plates und sportartspezifischer Lauf-Aufbau. So entscheiden wir auf Datenbasis, wann du zurück in den Sport gehst.
Termin · Ersttermin Physiotherapie mit ärztlicher Verordnung
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FAQ · Häufige Fragen
Häufige Fragen zur Achillessehnen-OP-Reha-Therapie.
Wie lange muss ich den Walker-Stiefel tragen?
Typischerweise 6–8 Wochen, mit graduellem Abbau der Fersen-Erhöhung. In den ersten Wochen Teilbelastung schmerzadaptiert, danach zunehmend Vollbelastung im Walker. Der Walker schützt die genähte Sehne vor zu früher Dehnung und ist nicht verhandelbar — Klinik-Protokoll gilt.
Wann darf ich wieder ohne Walker gehen?
Nach Woche 8–10, abhängig vom Heilungsverlauf und der Kraft der Wadenmuskulatur. Der Übergang erfolgt schrittweise: zuerst zu Hause ohne Walker, dann im Alltag mit Sportschuh, dann auch auf längeren Strecken. Wir prüfen mit dir Schritt für Schritt die Belastbarkeit.
Wann darf ich wieder laufen?
Lauf-Aufbau beginnt typischerweise zwischen Monat 3 und 4 nach OP, mit ersten Lauf-Geh-Intervallen auf weichem Untergrund. Volle Lauf-Distanzen und höhere Geschwindigkeiten sind oft nach 6–9 Monaten möglich. Die Freigabe erfolgt auf Basis quantitativer Tests — Wadenkraft im Seitenvergleich, Sprungleistung.
Operativ oder konservativ — Unterschied in der Reha?
Beide Wege folgen einem ähnlichen Phasen-Modell. Nach einer Naht ist frühfunktionelle Bewegung oft etwas früher möglich; die konservative Versorgung verlangt dafür eine konsequentere Spitzfuss-Lagerung im Walker, damit die Sehnenenden adaptieren. Die Studienlage zeigt vergleichbare Outcomes bei strukturiertem Belastungs-Programm in beiden Wegen.
Übernimmt die UVG meine Achilles-OP-Reha?
Bei einem dokumentierten Sport-Unfall mit Achillessehnen-Ruptur übernimmt die Unfallversicherung (UVG) die Behandlungskosten zu 100 Prozent — auf ärztliche Anordnung, dafür ohne Franchise und Selbstbehalt. Bei degenerativer Ruptur ohne klaren Unfall läuft die Abrechnung über die Grundversicherung (KVG) mit Verordnung.
Was ist der Unterschied zu konventioneller Physio?
Medizinische Trainingstherapie (MTT) liefert die quantifizierte Belastungs-Steigerung. Für die Achilles-OP-Reha bedeutet das dosiertes Wadenheben an Geräten mit präziser Last-Kontrolle, isokinetische Kraftdiagnostik der Plantarflexion im Seitenvergleich, Sprung-Tests auf Force-Plates. Die Sportrückkehr basiert auf Daten — nicht auf dem Kalender.
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