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Warum sichtbare Muskeln nicht automatisch Belastbarkeit bedeuten

Grafik «Muskeln zeigen nicht, wie viel Kraft wirklich da ist» — Belastung vs. Belastbarkeit, Halle 41

In der Sportphysiotherapie sehen wir es immer wieder: Athlet:innen mit sichtbar definierter Muskulatur, die trotzdem verletzt sind. Der Grund liegt oft nicht im fehlenden Training – sondern im falschen Fokus.

Belastung vs. Belastbarkeit

Ein Prinzip, das Physiotherapeutin Alisha Burri ihren Patient:innen fast täglich erklärt: Je höher die spezifische Belastung im Sport, desto höher muss auch die körperliche Belastbarkeit sein.

Grafik: Belastung hoch (6× pro Woche Training inkl. Wettkampf), Belastbarkeit niedrig (kein spezifisches Krafttraining) — wenn die Belastung schneller wächst als die Belastbarkeit, entsteht eine Verletzung.

Ein Beispiel aus der Praxis

Aktuell betreuen wir zwei junge Profi-Athletinnen im Eiskunstlaufen. Ihr Trainingsvolumen ist hoch – sechsmal pro Woche, dazu Wettkämpfe. Der Fokus im Training liegt aber fast ausschliesslich auf Technik, Sprüngen und Beweglichkeit. Ein spezifisches Krafttraining fehlt. Die Folge: Trotz sichtbarer Beinmuskulatur kam es bei beiden zu Verletzungen an den unteren Extremitäten.

Das Fazit

Muskelmasse ist nicht gleichbedeutend mit ausreichender Kraft oder Belastbarkeit. Entscheidend ist, ob die Muskulatur auch die nötige Stabilität für die jeweilige Sportart mitbringt.

Was das für dich bedeutet

Egal ob Eiskunstlauf, Fussball oder Laufsport: Ein Trainingsplan, der nur auf Technik setzt, lässt eine wichtige Komponente aussen vor. Gezieltes Krafttraining ist kein Gegensatz zum technischen Training, sondern seine Grundlage.

Du bist unsicher, ob dein Training zu deiner Belastbarkeit passt? Buche einen Termin bei uns in Zürich oder Kloten – wir schauen gemeinsam hin.

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