In der Sportphysiotherapie sehen wir es immer wieder: Athlet:innen mit sichtbar definierter Muskulatur, die trotzdem verletzt sind. Der Grund liegt oft nicht im fehlenden Training – sondern im falschen Fokus.
Belastung vs. Belastbarkeit
Ein Prinzip, das Physiotherapeutin Alisha Burri ihren Patient:innen fast täglich erklärt: Je höher die spezifische Belastung im Sport, desto höher muss auch die körperliche Belastbarkeit sein.

Ein Beispiel aus der Praxis
Aktuell betreuen wir zwei junge Profi-Athletinnen im Eiskunstlaufen. Ihr Trainingsvolumen ist hoch – sechsmal pro Woche, dazu Wettkämpfe. Der Fokus im Training liegt aber fast ausschliesslich auf Technik, Sprüngen und Beweglichkeit. Ein spezifisches Krafttraining fehlt. Die Folge: Trotz sichtbarer Beinmuskulatur kam es bei beiden zu Verletzungen an den unteren Extremitäten.
Das Fazit
Muskelmasse ist nicht gleichbedeutend mit ausreichender Kraft oder Belastbarkeit. Entscheidend ist, ob die Muskulatur auch die nötige Stabilität für die jeweilige Sportart mitbringt.
Was das für dich bedeutet
Egal ob Eiskunstlauf, Fussball oder Laufsport: Ein Trainingsplan, der nur auf Technik setzt, lässt eine wichtige Komponente aussen vor. Gezieltes Krafttraining ist kein Gegensatz zum technischen Training, sondern seine Grundlage.
Du bist unsicher, ob dein Training zu deiner Belastbarkeit passt? Buche einen Termin bei uns in Zürich oder Kloten – wir schauen gemeinsam hin.

