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Die ersten Wochen nach der OP: Was du wissen solltest

Von der passiven möglichst rasch zur aktiven Therapie. Eine Patientin an Stöcken wird von einer Physiotherapeutin begleitet.

Die ersten Wochen nach einer Operation entscheiden viel über das Ergebnis. Wer zu früh zu viel will, riskiert Rückschritte — wer zu lange schont, verliert unnötig Kraft. Der richtige Weg liegt dazwischen und braucht ein klares Schema.

Phasen statt Kalender

Wir orientieren die Reha an klaren Phasen: erst Wundheilung und Abschwellen, dann Beweglichkeit, dann Kraftaufbau, schliesslich Belastungs-Progression bis zur sportartspezifischen Belastung. Wann der nächste Schritt kommt, entscheiden Funktion und Befund — nicht das Datum allein. Das Nachbehandlungs-Schema der operierenden Klinik gibt die Leitplanken, der Befund die Geschwindigkeit.

Zusammenarbeit mit der Klinik

Wir arbeiten eng mit den operierenden Kliniken zusammen und richten uns nach deren Nachbehandlungs-Schema. So zieht die Reha an einem Strang mit der OP — und du bekommst eine konsistente Antwort über alle Beteiligten hinweg.

Was du selbst tun kannst

Schlaf priorisieren (Heilung passiert hauptsächlich nachts), genügend Proteine in der Ernährung, Bewegung im erlaubten Rahmen — und vor allem die Eigenübungen so konsequent wie möglich. Die zwei, drei wichtigsten Übungen sind wichtiger als ein dreissigfaches Programm, das niemand durchhält.

Schlaf, Ernährung und die ersten Wochen

Wundheilung und Adaptation passieren primär in der Erholungs-Phase — vor allem im Schlaf. In den ersten Wochen nach einer Operation ist konstant ausreichender Schlaf einer der unterschätztesten Faktoren für ein gutes Reha-Ergebnis. Wer chronisch zu wenig schläft, verlangsamt die Heilung auf zellulärer Ebene, ohne dass es im Alltag zwingend spürbar wird.

Ergänzend zählt die Ernährung — ausreichend Protein für die Gewebe-Reparatur (typischerweise 1,2–1,6 g/kg Körpergewicht in den ersten Wochen nach grösseren Operationen, im Zweifel ärztlich abgleichen), genug Mikronährstoffe, ausreichend Flüssigkeit. Und drittens die Konsequenz der Eigenübungen — die zwei, drei wichtigsten Übungen täglich ausgeführt bringen mehr als ein dreissigfaches Programm, das niemand durchhält.

Reha-Termin: Termin → · Informationen für überweisende Ärzt:innen: Zuweiser-Seite

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