Dry Needling & Triggerpunkttherapie

Schmerzpunkte deaktivieren mit manueller Behandlung und Dry Needling

Dry Needling / Triggerpunkt

Ein Triggerpunkt ist eine lokal begrenzte Muskelverspannung in der Grösse von ca. 1 mm., welche lokal druckempfindlich ist und sogar in weitere Regionen ausstrahlende Beschwerden verursacht.

Eine Behandlung dieser Punkte kann über intensiven Druck (die manuelle Triggerpunktbehandlung) oder aber über einen Nadelstich mit einer sterilen Akkupunkturnadel (Dry Needling) erfolgen. Das Ziel der Behandlung ist die Beseitigung dieser Fehlfunktion auf neuraler Ebene. Damit sich diese Punkte aber nicht wieder reaktivieren, sollte eine weiterlaufende Therapie erfolgen, um die Ursache zu beheben.

Hilfreich bei

  • Muskelverspannungen
  • Ausstrahlende Beschwerden wie z.B. Kniesscheibenschmerzen die vom Oberschenkelmuskel verursacht werden

Das Wichtigste auf einen Blick

Mit kleinen Nadeln werden die Triggerpunkte „gelöst“ und so Verspannungen und Schmerzen reduziert

Dry Needling ist eine ergänzende Therapieform der Physiotherapie

Ablauf der Therapie

Siehe „Beispiel“ weiter unten

Terminvergabe

Whatsapp Termin: +41 79 133 11 94

E-Mail Termin: physio@halle41.ch

Telefon Zürich: +41 44 814 23 20
Telefon Kloten: +41 44 803 91 19

Abrechnung

A) Ärztliche Verordnung / Krankenkasse / Grundversicherung

Dry Needling kann ein Bestandteil einer Physiotherapiesitzung sein und wird mit einer Ärztlichen Verordnung durch die Krankenkasse bezahlt.

B) Privatzahler:

  • CHF 70.00 pro 25 Min. Sitzung
  • CHF 140.00 pro 50 Min. Sitzung

Bilder Dry Needling/ Triggerpunkt Therapie

Was ist eine Triggerpunktbehandlung?

 

Ursächlich liegt eine Störung auf der motorischen Endplatte, welches eine Fehlfunktion des Endknöpfchens verursacht, welches durch chronische (Fehlhaltungen, einseitige Belastungen) oder akute (Verletzungen, Überlastungen) Überlastungen in der betroffenen Muskulatur ausgelöst wird. Wird ein solcher Punkt weiter gereizt, können sich Beschwerden intensivieren.

Beispiel

Eine Person, die seit Jahren einen Büro-Arbeitsplatz mit Klimaanlage hat, klagt über ständige Kopfschmerzen. Schuld daran könnten Triggerpunkte in der Nackenmuskulatur sein. Ursächlich könnte die Körperhaltung auf der Arbeit, aber auch die Klimaanlage sein.

In der ersten Therapiesitzung würden die Probleme und mögliche Ursachen eruiert werden, sowie eine Untersuchung und Aufklärung über diese Therapie stattfinden. Eine erste Behandlung findet in der Regel ohne den Einsatz von Nadeln statt. Sollte für die zweite Sitzung das Dry Needling empfohlen werden, benötigt der Therapeut ein schriftliches Einverständnis, in welchem weitere Details festgehalten sind. Im oben genannten Beispiel würde der Nackenmuskel behandelt werden. Das Ziel wäre es genau den Punkt zu treffen, welcher die Kopfschmerzen auslöst. Ist dieser Punkt getroffen, wird er seine typischen Beschwerden produzieren. Die Nadel wird dort einige Sekunden ruhen gelassen bis die Schmerzen sich reduzieren. Danach wird der Muskel noch einmal manuell nachbehandelt und eine Übung als Hausaufgabe mitgegeben, um das Behandlungsergebnis best möglichst zu erreichen.

Ob Nadeln in der Therapie verwendet werden oder nicht wird für jede einzelne Sitzung separat entschieden. Ebenso kann diese Behandlung jeder Zeit abgebrochen werden.

Übersicht „Zielorientierter Prozess für maximalen und raschen Erfolg“

Schritt 1

1. Behandlung

  • Erstes Ausfüllen «Patient Specific Functional Scale/PSFS» Fragebogen (Qualitätskontrolle für den Fortschritt)
  • 45min Erstbehandlung mit detaillierter Anamnese, notwendige klinische Tests etc.
  •  Je nach Diagnose, aktive oder passive Behandlung
  • Ziele & Teilziele der Therapie sind deutlich und der Patient hat mind. eine Übung um selbst seine Symptome zu beeinflussen
  • Dauert immer 45 Minuten (bei nur einmal Verrechnung Physio Tarif)

Schritt 2

2. bis 6. Behandlung

  • Behandlung akute Schmerzphase sowie Wiederherstellung der Statik der Gelenke
  • Heranführung an eine korrekt dosierte aktive Therapie
  • Erstellen eines effektiven Heimprogramms
  • Zweites Ausfüllen «PSFS Fragebogen» um subjektiven Fortschritt zu messen
  • evtl. COMPEX Verordnung, vorallem nach Operationen mit längerer Immobilisierung. (wissenschaftl. bestätigt: mehr Kraft, weniger Schmerzen und verbesserte Symmetrie der Achsen)

Schritt 3

7. bis 9. Behandlung

  • Kommunikation mit Arzt über u.a. Verlauf, nötige Anpassungen
  •  Aktive Therapie mit stets hoher Bewegungsqualität
  • Anpassung und Kontrolle Heimprogramm
  • Möglichkeit für MTT